Privatdetektiv Sherlock Holmes
Die Romanfigur des Detektivs Sherlock Holmes wurde vom britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle erschaffen, die Zeit der Handlung liegt im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Holmes wurde vor allem durch eine neue Arbeitsmethode bekannt, sie beruht ausschließlich auf detaillierte Beobachtung sowie nüchterner Schlussfolgerung. Dem Detektiv wurde (und wird) von einer breiten Leserschaft eine große Anteilnahme entgegengebracht, manchmal betrachten ihn die Leser sogar als einen Zeitgenossen. Er wird heute oft als Symbol des erfolgreichen, analytisch-rationalen Denkens dargestellt.
Die Themen der 46 Geschichten und 4 Romane (Eine Studie in Scharlachrot, Das Zeichen der Vier, Der Hund der Baskervilles, Das Tal der Angst) sind weit gefächert. Normalerweise beginnen sie mit einem außergewöhnlich intelligenten Rätsel oder Verbrechen. Hierbei geht es um besonders scharfsinnige Pläne (sowie deren Verhinderung), aber auch um unbewältigte Erlebnisse in der Vergangenheit eines Menschen, die unerwartet im jetzigen Leben einbrechen. Der Autor Doyle bearbeitet in diesen Geschichten immer wieder eigene Meinungen und Einsichten – zum Teil bringt er auch soziale bzw. politische Anliegen zum Ausdruck.
Wichtig für die Geschichten sind vor allem die pointierten Dialoge zwischen Holmes und anderen Beteiligten, oft sein enger Freund Watson.
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